Orgel plus in Hamburg und Trittau, 6. und 7.6.18

Auch im zweiten Halbjahr blieb die Kirchenmusik thematisch bestimmend, ebenso wie der Gedanke eines gemeinschaftlich durchgeführten Projekts. Unter dem Motto „Orgel plus“ hatte die Trittauer Kantorin Barbara Fischer ein Programm mit zumeist englischer bzw. englischsprachiger Musik konzipiert, in das ihr JONA-Jugendchor gemeinsam mit der Jugendkantorei Volksdorf unter Timo Rinke und uns eingebunden war. Im Programm spannte sich zum einen ein Bogen von der Renaissance (z.B.Tallis) bis zur heutigen Zeit (u.a. Rutter, Chilcott); zum anderen durfte in diesem Programm Leonard Bernstein nicht fehlen, der in diesem Jahr 100 geworden wäre. Aus seinen „Chichester Psalms“ sangen wir den 3. Satz „Adonai“. Das Programm wurde im Rahmen der renommierten Reihe „Stunde der Kirchenmusik“ in St. Petri Hamburg und am Folgetag in der Martin-Luther-Kirche Trittau aufgeführt. Wie immer war es sehr interessant , anregend und gleichzeitig der eigenen Positionsbestimmung dienlich, „über den Tellerrand zu schauen“ und andere Dirigenten und ihre Vorgehensweisen zu erleben.

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Weihnachtsoratorium in Lütjensee, 9.12.17

Kaum waren die Schweizer Gäste vom Hof, ging es mit voller Energie weiter mit dem, was wir allen Ernstes schon im Juni begonnen hatten: Weihnachtsoratorium von Bach! Gemeinsam mit der Lütjenseer Kantorei sollte dieser Meilenstein der Kirchenmusik zur Aufführung kommen. Das Probenpensum war außergewöhnlich, es verlangte allen Chorsängerinnen und –sängern ein Maximum an Einsatz ab, und das mitten während der mehr als eng gepackten Klausurenphase des ersten Halbjahres. Für die künstlerische Verantwortung, die hier gezeigt wurde, gebührt allen große Hochachtung.

Am 9.12. fand die Aufführung in der Tymmo-Kirche Lütjensee statt. Eine besondere Freude war es für uns, in der Tenor-Partie des Evangelisten unseren ehemaligen Chorsänger Julian Rohde erleben zu dürfen. Nach langer, anstrengender Vorbereitungszeit freuten wir uns, nunmehr vor einer bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche das Werk zu Gehör bringen zu dürfen.

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cantacanti aus Wattwil zum Gegenbesuch in Ahrensburg, 17. – 21.9.17

Kaum hatte das neue Schuljahr begonnen, ging der deutsch-schweizerische Choraustausch weiter: Vom 17.9. – 21.9. war der Chor „cantacanti“ aus Wattwil/St. Gallen Kanton St. Gallen auf Gegenbesuch bei uns. Es bot sich nach den ausgeklügelten alpinen Wanderungen – und Abenteuern! – , die wir in Höhe 2000 m plus erleben durften, nunmehr an, den Gästen ein wenig maritimes Flair zu bieten. Und so ging es gleich am Montag nach der Probe los nach Hamburg zu einer Hafenrundfahrt sowie zur Besichtigung der Elbphilharmonie-Plaza (eine Führung war beim besten Willen nicht zu bekommen, da muss man wohl bald bis 2020 warten…).

Der Dienstag gehörte nach einer gemeinsamen Probe dem Ahrensburger Schloss; am Abend fand dann bereits das Konzert statt. Die Ahrensburger Gastgeber fanden sich mit ihren Schweizer Gästen zu drei gemeinsamen Stücken zusammen. Die Sängerinnen und Sänger von „cantacanti“ boten ein Programm, das unter dem Motto „Auftanken“ zusammengestellt worden war. Der Chor unter Leitung von David Müller mit Claudia Dischl am Klavier bot mit Ideenreichtum, rhythmischem Schwung, klanglicher Präsenz und vielen perkussiven und choreographischen Anteilen eine frische und mitreißende Aufführung.

Das Programm wurde gleich am Mittwoch noch einmal in Lübeck aufgeführt, vor Schülern des Johanneums zu Lübeck (ebenfalls ein Gymnasium mit Musikzweig). Ein Dankeschön geht an dieser Stelle an die dortige Musik-Kollegin Eva-Maria Salomon, die dieses Konzert ermöglicht hatte. Die jugendiche Zuhörerschaft, die die Aula über den letzten Platz hinaus füllte, reagierte enthusiastisch. Nach dem Essen im „Brandt’s“, der schuleigenen Cafeteria, wurde selbstverständlich erstmal ausgiebig „geshoppt“, mit deutlichem Schwerpunkt auf der lokalen allseits bekannten marzipanproduktion. Weiter ging es mit dem Bus nach Travemünde und dort (nach Übersetzen mit der Fußgängerfähre über die Trave) auf die Viermastbark „Passat“ zu einer hochinteressanten und kenntnisreichen Besichtigung und Führung. Wir wollten ja an der maritimen Linie festhalten!

Und schon war der letzte Abend gekommen, zu dem man sich in der Denkmalturnhalle zusammen fand. Am Donnerstag kam man morgens noch kurz in den Söring-Saal und beendete diese Begegnung mit dem traditionellen gemeinsam gesungenen irischen Reisesegen: „May the road rise to meet you“ – wie immer nicht ohne dass das eine oder andere Tränchen floss. Wir blicken dankbar zurück auf diese gemeinsamen Tage und freuen uns auf eine baldige Fortsetzung – until we meet again!

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