cantacanti aus Wattwil zum Gegenbesuch in Ahrensburg, 17. – 21.9.17

Kaum hatte das neue Schuljahr begonnen, ging der deutsch-schweizerische Choraustausch weiter: Vom 17.9. – 21.9. war der Chor „cantacanti“ aus Wattwil/St. Gallen Kanton St. Gallen auf Gegenbesuch bei uns. Es bot sich nach den ausgeklügelten alpinen Wanderungen – und Abenteuern! – , die wir in Höhe 2000 m plus erleben durften, nunmehr an, den Gästen ein wenig maritimes Flair zu bieten. Und so ging es gleich am Montag nach der Probe los nach Hamburg zu einer Hafenrundfahrt sowie zur Besichtigung der Elbphilharmonie-Plaza (eine Führung war beim besten Willen nicht zu bekommen, da muss man wohl bald bis 2020 warten…).

Der Dienstag gehörte nach einer gemeinsamen Probe dem Ahrensburger Schloss; am Abend fand dann bereits das Konzert statt. Die Ahrensburger Gastgeber fanden sich mit ihren Schweizer Gästen zu drei gemeinsamen Stücken zusammen. Die Sängerinnen und Sänger von „cantacanti“ boten ein Programm, das unter dem Motto „Auftanken“ zusammengestellt worden war. Der Chor unter Leitung von David Müller mit Claudia Dischl am Klavier bot mit Ideenreichtum, rhythmischem Schwung, klanglicher Präsenz und vielen perkussiven und choreographischen Anteilen eine frische und mitreißende Aufführung.

Das Programm wurde gleich am Mittwoch noch einmal in Lübeck aufgeführt, vor Schülern des Johanneums zu Lübeck (ebenfalls ein Gymnasium mit Musikzweig). Ein Dankeschön geht an dieser Stelle an die dortige Musik-Kollegin Eva-Maria Salomon, die dieses Konzert ermöglicht hatte. Die jugendiche Zuhörerschaft, die die Aula über den letzten Platz hinaus füllte, reagierte enthusiastisch. Nach dem Essen im „Brandt’s“, der schuleigenen Cafeteria, wurde selbstverständlich erstmal ausgiebig „geshoppt“, mit deutlichem Schwerpunkt auf der lokalen allseits bekannten marzipanproduktion. Weiter ging es mit dem Bus nach Travemünde und dort (nach Übersetzen mit der Fußgängerfähre über die Trave) auf die Viermastbark „Passat“ zu einer hochinteressanten und kenntnisreichen Besichtigung und Führung. Wir wollten ja an der maritimen Linie festhalten!

Und schon war der letzte Abend gekommen, zu dem man sich in der Denkmalturnhalle zusammen fand. Am Donnerstag kam man morgens noch kurz in den Söring-Saal und beendete diese Begegnung mit dem traditionellen gemeinsam gesungenen irischen Reisesegen: „May the road rise to meet you“ – wie immer nicht ohne dass das eine oder andere Tränchen floss. Wir blicken dankbar zurück auf diese gemeinsamen Tage und freuen uns auf eine baldige Fortsetzung – until we meet again!

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